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Weiterbildung KlassenratWeiterbildung Klassenrat

 

"Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden."
(Sokrates)
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Der einzige Weg, Demokratie zu vermitteln, ist demokratischer Unterricht. Ist diese Verknüpfung einmalgeschaffen, kann eine positive Dynamik einsetzen, die zu einem besseren und breiteren Zugang zu Bildung und von da aus zu einer umfassenderen Achtung der Menschenrechte führt.

Rede von Maud de Boer-Buquicchio, Stellvertretende Generalsekretärin des Europarat

Klassenrat als Methode der Demokratiepädagogik

Schule hat eine wichtige Aufgabe beim Erwerb eines entsprechenden „demokratischen Habitus“. Eine der grundsätzlichen Forderungen der Demokratiepädagogik ist es deshalb, Schule als demokratische Lebensform zu verstehen und zu verwirklichen, in der Kinder und Jugendliche demokratieförderliche Erfahrungen machen, die bis in die Erwachsenenjahre vorhalten.

Dafür muss die Schule Gelegenheiten zur Entwicklung demokratischer Handlungskompetenz bieten. Der Klassenrat ist eine wirkungsvolle Einrichtung zum Erlernen solcher Kompetenzen. Und er kann eine Basis der Demokratie an der Schule bilden, wenn man die Klasse als die kleinste soziale Einheit versteht, in der Partizipation, Verantwortung und Beteiligung im sozialen Miteinander von Anfang an gelernt und Selbstwirksamkeit erfahren werden können.

Klassenrat, Kinderrechte und moralisches Lernen

Von Anfang an lernen Kinder im Klassenrat die Menschen- und Kinderrechte als gelebte Basis eines respektvollen Miteinanders kennen, die unser Verhalten beeinflussen und unsere Einstellungen prägen sollen. Kinder können hier erfahren, dass die Kinderrechte nicht ein Geschenk Erwachsener sind, sondern historisch errungen und einem modernen und umfassenden Verständnis des Miteinander entsprechen. Die den im Jahr 1989 von der Bundesrepublik Deutschland ratifizierten Kinderrechten zugrunde liegenden Werte können hier praktisch und alltäglich erlernt und erlebt werden. Durch die Lösung von Alltagsproblemen und die Diskussionen von Dilemmata entstehen entgegenkommende Verhältnisse für soziale und moralische Lernprozesse, insbesondere für Perspektivenwechsel und die Erfahrung, in die Schuhe der Anderen zu schlüpfen. 

Das soziale, moralische und partizipatorische Lernen in den gleichberechtigt geführten Diskussionen und Planungen des Klassenrats bietet eine wirksame Prävention gegen das Abgleiten in rechtsextreme und rassistische Vorurteile im Jugendalter.

(Deutsche Gesellschaft ffür Demokratiepädagogik)

zur Anmeldung

 

 

 

 

18.11.-19.11.2016

10-16 Uhr

 

 

 

Anmeldeschluss 14..10.2016

   

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