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Szene aus dem Film "Kriegerin"Szene aus dem Film "Kriegerin"

 

 

 

 

"Es ist weniger schwierig, Probleme zu lösen, als mit ihnen zu leben."
(Pierre Teilhard de Chardin)
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Umgang mit Rechtsextremismus in Schule und Jugendfreizeiteinrichtungen
Nicht nur wiederkehrende Meldungen über rechtsextremistische Gewalttaten, sondern auch stetige rechtsextremistische Propaganda an Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen machen deutlich, dass sich für Lehrer_innen eine sachliche Auseinandersetzung mit diesem gesellschaftlichen Phänomen empfiehlt.
Rechtsextremist_innen hüllen ihre Botschaften in moderne Gewänder und sind für Jugendliche attraktiv durch das Versprechen, Geborgenheit und Anerkennung in ihrer Gemeinschaft zu bieten.
Oft sind es nicht die offen rassistischen Parolen, die die Sozialarbeiter_innen oder Lehrkräfte aufhorchen lassen, sondern kaum wahrnehmbare Vorurteile, undemokratische Einstellungen oder Abwertungen anderer Menschengruppen. Vielleicht kursieren Namen von Bands, verdächtige Kleidermarken und Codes.
Pädagogisches Handeln im Themenfeld Rechtsextremismus erfordert Wissen, klare Haltungen und methodische Handlungskompetenz, um der Verfestigung rechtsextremer Ideologien bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Grenzen setzen zu können.

Genau das ist das Ziel dieser Weiterbildung.

Neben dem Erwerb von Wissen über die Erlebniswelt Rechtsextremismus, Ein- und Ausstiegsmuster und individuelle Risiko- und Schutzfaktoren der Jugendlichen, steht die Entwicklung von mehr Handlungssicherheit und Klarheit in der eigenen beruflichen Haltung durch Reflexion der eigenen Werte im Fokus.
Die Weiterbildung vermittelt Kenntnisse von Strukturen, Symbolen und Vorgehensweisen der rechten Szene.
Schule kann und sollte bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus eine herausragende Rolle spielen. Denn Schule hat in Deutschland zum einen den Bildungsauftrag, Kinder und Jugendliche zur Toleranz zu begleiten, ein Auftrag, der in den Schulgesetzen der Bundesländer oft ausdrücklich benannt ist. Zum anderen werden Haltungen in jungen Jahren entwickelt.
Gleichzeitig ist Schule die Institution, in der sich jedes Kind mindestens zehn Jahre seines Lebens aufhalten muss.
Schule ist damit der Ort, an dem die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus am nachhaltigsten und effektivsten geführt werden kann.
Diese Weiterbildung zeigt Möglichkeiten zur schulischen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus.

zur Anmeldung

 

23.09.16-24.09.16

10 Uhr-16 Uhr

 

 

Anmeldeschluss

01.09.2016

 

Wir behalten uns vor, Personen die der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind, zur Weiterbild- ung nicht zuzulassen.

Kostenbeitrag: Film, Handbuch und Verpflegung | 50 €uro  

 

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